Nach 18 Stunden Busfahrt durchs Nirgendwo, haben wir es dann auch endlich wieder nach Santa Cruz geschafft.
Nicht nur, dass Karla und ich uns in den letzten Tagen aus reinem Interesse intensiv mit Mormonen, Amish und Mennoniten beschäftigt haben. Wie der Zufall so will, befindet sich unser Hostel mitten im Mennoniten Zentrum in Santa Cruz. Im Hostel treffen wir ganz zufällig eine andere kulturweit-Freiwillige aus Paraguay. Auf meine Frage wie ihr Frewilligendienst so läuft, erzählt sie uns dann, dass sie an einer deutschen Schule in einer Mennoniten Kultur arbeitet. Karla und ich können unser Glück kaum fassen, und fragen alles, was uns unter den Nägeln brennt.

Aber lass uns zum eigentlichen Anlass dieses Artikels kommen.
Da gab es etwas, das schon ganz lange auf meiner Bolivien Wunschliste steht. Und diesen Wunsch haben wir uns erfüllt als wir zu den lomas de arena, den Sanddünen ein wenig außerhalb von Santa Cruz gefahren sind.
Am Beginn des Nationalparks ist der Boden nur ein wenig sandig. Kilometer für Kilometer wird es mehr und mehr. Glücklicherweise nimmt uns ein freundlicher Ranger ein Stückchen auf seinem Pick Up mit und obwohl ich mir so gar nicht vorstellen konnte, wie so nah an einer Millionenstadt eine Sanddüne liegen soll, liegt sie plötzlich vor uns.


Auf den Dünen selbst peitscht der Wind uns den Sand rauh gegen die Beine. Ich kann mir jetzt ein bisschen besser vorstellen wie sich ein Sandsturm in der Wüste anfühlen muss.



Es ist unbeschreiblich wie schön, dieser Ort ist.
Mit zerzausten Haaren, Sand so ziemlich überall und einem fröhlichen Herzen, machen wir uns auf den Heimweg.
