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Rückblick

Die Ereignisse haben sich- auf gute Weise wohlgemerkt- überschlagen, sodass ich jetzt langsam anfange zu realisieren wie viel Zeit seit meinem letzten Beitrag vergangen ist.

Wo fange ich also an? Vielleicht mit meinen letzten Tagen auf Bali, als ich mich wagemutig in die Weiten- viel mehr die Tiefen- des Ozeans getraut habe.

Gerüstet mit Flossen, Maske, Bleigurt und ohne zu wissen, was mich erwartet lief ich über den Strand in Padangbai zum Boot, das mich zu meinem allerersten Tauchgang in die Blue Lagoon bringen sollte.

Die ersten Tauchgänge waren zwar auch geprägt von etwas unbeholfener Strampelei, viel mehr allerdings vom Entdecken einer neuen Welt.

Die schimmerndsten Blautöne, eine Farbenpracht von Korallen, bunte Fischschwärme, royalblaue Seesterne und eine Ruhe und Langsamkeit, wie ich sie zuvor nie erlebt habe.

Ein Gefühl zu schweben, sich einfach dem Wasser hinzugeben und eine neue Welt zu beobachten.

Drei Tage später hielt ich dann meinen Open Water Tauchschein in der Hand. Und es sollte eine gute Investition für die kommende Reise gewesen sein.

Es waren die letzten Tage auf Bali, soweit waren wir ja schon. Aber dann? Da hatte ich zum Einen diesen Flug nach Malaysia. Allerdings hat sich der Gedanke weiter durch Asien mit diesen unfassbar interessanten aber auch intensiven Kulturen, den Dreck und die vollen Straßen zu reisen, für mich einfach nicht gut angefühlt. Und ehrlich gesagt auch der Gedanke an den durchschnittlichen Südostasienbackpacker, der dir erzählt wie toll Thailand doch ist und das ganze System in Deutschland ja sowieso nichts taugt. (Welches System erlaubt es dir denn diese Reise zu machen, mein Lieber?)

Verzweifelt in meiner Ahnungslosigkeit wohin mit mir schaute mich meine liebe Zimmernachbarin Nikki verständnislos an. „You’re so young and have all those opportunities. Just go wherever you want to go.“

Uff, das hatte gesessen. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen. Ein Blick auf die Weltkarte hat genügt, um zu wissen, dass es dorthin soll, wofür ich eine Ausrede parat hatte, warum genau das NICHT geht.

Alleine in die Südsee.

Und so habe ich kurzerhand Flüge auf die Fiji Inseln gebucht.

Und als ich meine letzten Stunden auf Bali mit Claudia bei einem balinesischen Bintang mit Blick auf ads Meer verbracht habe, fiel es mir nicht ganz leicht zu gehen.

Aus Dankbarkeit für jede einzelne Minute auf der Insel der Götter.

Suksema Bali! Wir sehen uns ganz bestimmt wieder.

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