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Rückblick

Aus irgendeinem Grund habe ich etwas gegen das organisierte Touristen-Dasein.

Offensichtlich ist das eher ungünstig, da ich offensichtlich selbst Touristin bin. Für mich ist das aber okay, weil ich weiß, dass Bucket-List Reisen mich eher stressen.

Ich nehme gerne in Kauf nicht alles gesehen zu haben, aber dafür den Ort richtig wahrgenommen und gefühlt zu haben.

Hier auf Bali fällt man schnell und leicht in FOMO- the fear of missing out.

What about JOMO- the joy of missing out?

Mit vier anderen Reisenden aus meinem Hostel habe ich den großen Schritt gewagt, mir eingestanden, dass es vielleicht gar nicht schlecht ist sich von einem local die Gegend zeigen zu lassen und eine Runde mit Putu, unserem Guide, gedreht.

Reisfelder (chinesische Hochzeits- und Instagram Shootings leider nicht zu sehen 😉 )

Balinesisches Frühstück auf dem Markt: Reis, Wasserspinat, Ei, Tempeh und Chili

Wir beginnen den Tag auf dem Markt um 7:30 Uhr morgens. Dort ist es schon ziemlich leer. Gewöhnlich beginnt der Markt jeden Tag um 4 Uhr und endet um 8 Uhr. Nach dem Aufstehen kaufen die Familien auf dem Markt ein, danach wird für den ganzen Tag eine Mahlzeit gekocht (deshalb ist auch das Frühstück die einzige warme Mahlzeit am Tag). Und am nächsten Tag geht es wieder auf den Markt um frisch für den Tag einzukaufen. Die Hühner werden auf dem Markt lebend gekauft. Ich schätze das ändert den Umgang mit Fleisch auf dem Teller enorm. Der Markt ist der reinste Früchte-Himmel. Zwischen Mangosteen (ganz große Liebe inzwischen), allerlei Sorten von Bananen, Snakefruit (schmeckt nach einer Mischung aus Apfel und Ananas), Jackfruit (habe ich bisher nur als Fleischersatz gegessen), Durian (die gute alte „Stinkfrucht“) und echtem Cacao werden Satay Spießchen gebraten und Balinesischer Kaffee angeboten.

Wir und Putu

Reinigungsritual im Pura Tirta Tempel; wir sind nicht die Einzigen

„Purify and release energy“

Als ich das Ritual im „Holy Water“ Tempel sehe, ist mein erster ganz intuitiver

Gedanke „nichts wie rein da“. Putu erklärt uns wie das ganze richtig abläuft:

Zuerst setzt du dir eine Intention und dankst für die Reinigung, die nun kommt
Dann wäschst du dir an jedem der Wasserstellen drei Mal das Gesicht und hältst drei
Mal deinen Kopf unter das Wasser.
Zwei der Stellen werden ausgelassen. Diese sind den Toten geweiht.
An der letzten Stelle trinkst du vor dem Ritual drei Schlücke des Wassers. Der letzte
Wasserstrahl gilt allen und allem.

Weg mit allem, was mich zweifeln lässt. Weg mit den Ängsten. Weg mit den Gedanken.

Hier sein. In vollem Potential.

Funktioniert bestimmt nicht nur auf Bali in diesem Tempel.

Nach diesen Kostproben habe ich Superpower; die Healing Teas hinterlassen bleibenden Eindruck

Keine Chance auf Einsamkeit

Ein wasserlastiger Tag. Und eine Tag, der in Erinnerung bleibt, weil er weggespült hat, was sowieso nicht mehr da sein sollte. Ich bin gespannt, was noch Schönes vor mir liegt.

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