Von Ubud habe ich nach drei Tagen erst einmal genug.
So viele Zufälle (oder sollte es so sein?) haben sich gefügt: Die liebe Janna, Weltenbummlerin mit großem Herz, war gerade in Claudias Tauchschule in Padang Bai, meinem nächsten Ziel.

Magische Morgenstunden am Devil‘s Tear
Von dort legen auch die Fähren nach Lombok und den Gili-Inseln ab, allerdings momentan nur one way, da niemand weiß, ob Besucher überhaupt von den vom Erdbeben teils verwüsteten, teils heilen Inseln zurückkommt. Die Meinungen in den Hosteldorm Diskussionen sind kontrovers: Einerseits möchte man nicht auf eine Insel reisen, in der Hunderte von Menschen wegen des Erdbeben starben. Andererseits ist dort der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig und brächte Geld, um die Inseln wieder aufzubauen. Am Ende bleibt die Entscheidung jedem selbst überlassen.
Janna und ich ziehen los, um ein paar Tage lang die „drei Nusas“ zu erkunden.
Los geht es auf Nusa Lemongang. Einen Tag lang haben wir die recht kleine Insel mit ihrer Nachbarinsel Nusa Ceningan erkundet.

Ich bin übrigens trocken geblieben

Unsere kleine Mangrovenwald „Safari“ (ohne Motor, nur mit Bambusstock)
Atemberaubend schöne Natur.
Etwas unberührter.
Nicht so viel zu erleben. Viel mehr zu spüren.

Die Blue Lagoon
Verrückt, wie viele unerhofft schöne Dinge doch immer wieder passieren.
Da sitze ich auf einmal mit der Freundin meiner Schwester am anderen Ende der Welt und bewundere das unwirtliche türkisfarbene Wasser.